Reisebericht Backpacking auf Bali

Ich möchte euch über mein Backpacking Abenteuer auf Bali berichten. Für mich war es die erste Fernreise nach Asien und gleich ein richtiges Abenteuer. Ich fasse in diesem Übersichtsartikel die Reise kurz zusammen. Am Ende des Artikels werde ich euch die Artikel zu den einzelnen Reisestationen verlinken.

Raus aus der Komfortzone

Außerhalb deiner Komfortzone beginnt das Abenteuer. Das ist eine Affirmation, die ich für mich selbst kreiert habe. Als hochsensibler Mensch laufe ich etwas Gefahr in meiner Komfortzone zu versacken. (Ich schreibe darüber noch einen separaten Artikel.) Warum die ausgetretenen Weg verlassen? Sind sie doch bekannt, sicher, stressfrei und vor allem vorhersehbar. Persönliches Wachstum ist aber nur durch Herausforderungen möglich. Mir ging es also mit der Reise darum meine Komfortzone zu verlassen und persönlich zu wachsen. Ich sollte schließlich auf der Reise mehr Abenteuer bekommen als mir lieb war.

Warum eigentlich Bali?

Auf meiner Wunschliste für diese Jahr (siehe Sabbatical Eckpunkte) stehen ganz viele Orte. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass ich erstmal Sommer, Sonne, Strand und Meer brauchte. Somit fiel meine ursprüngliche Wahl auf Thailand. Aber dort beginnt im Mai der Monsun. Also ging es nach Bali. Anfang April hatte ich den Hinflug für den 29.April gebucht. Ebenfalls hatte ich die Unterkunft für die ersten drei Tage gebucht. Der Rest war dementsprechend offen. Agiles Reisen mit Airbnb und Co ist möglich. Ich hatte noch im Hinterkopf gegebenenfalls nach dem Baliurlaub nach Hawaii weiterzufliegen und dort noch ein paar Wochen Urlaub zu machen.

Ein Frage des Timings

Am 21.April hatte ich mit Freunden und Bekannten meine Wohnung leergeräumt (T minus 8 Tage bis zum Abflug). Danach liefen die Nacharbeiten in der Wohnung bis 24. Mai.  Ich sehe mich noch wie ich im Dunkeln die Küche durchwische. Im Dunkeln? – Ja, die Lampen 💡 waren schon abgebaut. Danach ging es mit vollgepackten Auto in der Nacht Richtung Suhl, wo mein Elternhaus ist. Ich musste meinen geliebten Bonsai Ficus zurücklassen, weil keine Platz mehr im Auto war (T minus 5 Tage bis zum Abflug). Ich nahm mir einen Tag um mich nach den Strapazen des Umzugs zu erholen (T Minus 4 Tage bis zum Abflug).

Jetzt galt es noch die letzten Ausrüstungsgegenstände zu kaufen. Ich hatte rückblickend die gute Idee 💡 statt meinem Notebook mein iPad Mini mit frisch gekaufter Bluetooth Tastatur* mitzunehmen. Das hat mir sehr viel Gewicht gespart. Zusätzlich habe ich mir noch eine Powerbank gekauft (T Minus 3 Tage bis zum Abflug). Zudem war es an der Zeit einen Rucksack zu kaufen.  🙂 Also ging es ab nach Erfurt um dort den Outdoor Laden zu plündern. Beim Rucksack* blieb es jedoch nicht, besonders die Packtaschen erwiesen sich auf Bali sehr nützlich (siehe Packliste). (T minus 2 Tage bis zum Abflug)

Jetzt heisst es Sachen packen. Am 29.Mai ging es dann per Zug Richtung Berlin.Ich flog von Berlin Tegel mit Finnair über Helsinki und Hong Kong nach Bali (Flugdauer: 25 Stunden).

Mein Reiseplan auf Bali

Mein ursprünglicher Reiseplan war ungefähr wie folgt:

  • 3 Tage Halbinsel Bukit – Bingin Beach, Uluwatu
  • 3 Tage Denpasar – Inselhauptstadt
  • 7 Tage Ubud – Kulturelles Zentrum
  • 3 Tage Munduk – Wandern / Vulkanbesteigung Mt. Batur
  • 3 Tage Balian Beach – Strandurlaub
  • 6 Tage Gili Inseln – Strandurlaub
  • 3 Tage Kuta / Legian / Seminyak

Aber es sollte alles anders kommen als geplant. Einerseits habe ich mir in Ubud beim Wandern den Fuß verletzt und musste die Vulkanbesteigung streichen. Andererseits war Balian Beach so schön und ruhig, dass ich nicht das Bedürfnis hatte weiterzuziehen. Zwischendrin erwischte mich dann eine fiese Magen-Darm-Grippe, die mich erstmal für drei Tage flachlegte.

So sah dann der Reiseverlauf aus wie ihn das Leben gezeichnet hat:

  • 3 Tage Halbinsel Bukit / Bingin Beach
  • 3 Tage Denpasar – Inselhauptstadt
  • 9 Tage Ubud – Kulturelles Zentrum
  • 3 Tage Munduk – Wandern
  • 7 Tage Balian Beach – Strandurlaub
  • 3 Tage Seminyak

Ich habe die wunderschöne Natur von Bali gesehen und zudem einen Einblick in die balinesische Kultur bekommen. Auf Bukit habe ich magische Sonnenuntergänge erlebt. In Ubud habe ich die dortige Yoga-Szene und vegane Esskultur genossen. Die Wasserfälle bei Munduk werde ich in Erinnerung behalten. Beim Strandurlaub in Balian Beach konnte ich super entspannen und die Seele baumeln lassen.

Jedoch habe ich auch gesehen, welche tiefen Spuren der ungehemmte Export und Einsatz westlicher Technologie und der Massentourismus in Balis Natur und auch in den Seelen der Menschen hinterlässt. Ich werde euch abschließend einen differenzierten Rückblick liefern.

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