Wanderung zu den Rabenklippen (HSP on tour)

Beim Braunschweiger HSP Stammtisch gibt es nicht nur tolle Tischgespräche, sondern es werden auch gemeinsame Aktivitäten geplant und unternommen. Mitte August bin ich mit einer kleinen, feinen Gruppe von Herzensmenschen zu den Rabenklippen bei Bad Harzburg gewandern. Davon möchte ich euch berichten.

Wir trafen uns an einem Samstagmorgen an der Talstation der Burgbergseilbahn in Bad Harzburg. Das Wetter war ideal zum Wandern, sonnig mit ein paar Wolken und weder zu heiß noch zu kalt.

Seilbahnfahrt zur Harzburg

Mit der Seilbahn ging es hoch zum Großen Burgberg.

Harzburg und Kaiserweg

Oben angekommen genossen wir den wunderbaren Rundblick über Bad Harzburg und das nördliche Harzvorland. Überdies gibt es neben dem tollen Ausblick noch die Reste der Burg zu sehen. Von der Harzburg ging es auf dem Kaiserweg weiter Richtung Kreuz des deutschen Ostens. Alsbald lud eine Bank ein den Brockenblick zu genießen. Weiter ging es durch Fichtenwald. Der würzige Duft des Waldes begleitete uns. Es gab viele spannende Einzelunterhaltungen. Am Wegrand luden des Öfteren Brombeeren zum Naschen ein.

Rabenklippen und Luchsgehege

Kurz vor Mittag erreichten wir die Rabenklippen und kehrten dort im Gasthaus ein.  Für die Stempeljäger unter uns gab es einen weiteren Stempel in den Wanderpass der Harzer Wandernadel. Zum Mittagessen bestellte ich Pfifferlinge mit Knödeln.

Nach dem Essen wurden die Rabenklippen inspiziert. Ich schoss ein paar Fotos vom Brocken. Leider hatte ich diesmal nur mein Handy dabei. Mir fiel auch der Bonsai Baum auf, der sich so tapfer mit seinen Wurzeln an den Felsen klammert. Ich fotografiere gerne Charakterbäume, wie ich sie nenne.

Direkt neben der Rabeklippe liegt das Luchsgehege. Durch das Auswilderungsprojekt gibt es Stand Ende 2018 wieder ca. 90 Luchse im Harz. Aber nicht alle Tiere sind für die Auswilderung geeignet. Bei meinem letzten Besuch des Luchsgeheges vor ein paar Jahren war kein Tier zu sehen. Diesmal lag sogar ein Luchs in zwei Metern Entfernung dösend am Zaun. Jetzt hätte ich noch das 25-fach Zoomobjektiv und mein Stativ gebrauchen können, um die beiden anderen Luchse weiter oben zu filmen. Nächstes Mal …

Molkenhaus und Hasselteich

Nach dem Luchsgehege ging es weiter zum Molkenhaus, das leider aktuell geschlossen ist. Direkt neben dem Molkenhaus gibt es den Hasselteich, dessen schattiges, baumbestandenes Ufer zum Verweilen einlud. Ein Holzschaukel verleitet dazu die Seele am Wasser baumeln zu lassen. Für die Stempeljäger gab es einen weiteren Stempel. Nach einer längeren Rast geht es wieder zurück nach Bad Harzburg.

Ausklang im Café

Nachdem wir wieder in Bad Harzburg angekommen waren, suchten wir uns ein Eiscafé um die Wanderung ausklingen zu lassen. Die einhellige Meinung: „Das müssen wir wieder machen.“ Wir visieren als nächstes Wanderziel die Ilsefälle nahe Ilsenburg an.

Fazit

HSP-on-tour war für alle Teilnehmer bereichernd. Es war schön mit vielen empathischen, tiefsinnigen Herzenmenschen unterwegs zu sein. Wandern und Natur tun mir gut.

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